Montag, 23. April 2018

Knusprig, pikant und einfach lecker - der Winzerrahmfladen



Endlich ist es soweit, der Frühling ist in all seiner Pracht da. Die Sonne scheint, die Temperaturen sind schon im zweistelligen Bereich und ich war sogar schon ohne Jacke draußen! Aber das Beste an dieser Zeit ist, dass egal wo man hinschaut, alles blüht… Einfach traumhaft. Da hat man so richtig Lust, es sich draußen gemütlich zu machen und bei einem leckeren Gläschen Wein etwas Gutes zu essen.

Hierfür habe ich eine Empfehlung für Euch! Habt Ihr schon einmal Winzerrahmfladen probiert? Einfach lecker, hier ist das Rezept für Euch!

Zutaten (Rezept ist für ca. 2 Fladen)
• 70 g Dinkelmehl
• 150 g Mehl
• 10 g Hefe
• Prise Zucker
• 100 ml lauwarmes Wasser
• 50 ml Weißwein
• Crème fraîche
• Lauchzwiebeln
• Speck (gewürfelt)
• Salz
• Pfeffer
• Muskatnuss
• Paprikagewürz

Zubereitung
Zuerst messt Ihr das lauwarme Wasser ab, bröckelt die Hefe hinein  und rührt  um. Damit die Hefe etwas zu arbeiten hat, gebt bitte noch eine Prise Zucker hinzu. Die Hefemischung lasst Ihr für ca. 10 Minuten stehen, bis sich Schaum gebildet hat. In der Zwischenzeit mischt Ihr die Mehlsorten miteinander und fügt etwas Salz hinzu. Wenn die Hefemischung Schaum gebildet hat, gießt Ihr diese in die Mehlmischung. Dann gebt Ihr für den Geschmack den Weißwein hinzu und verknetet den Hefeteig so lange, bis er glatt ist.



Falls der Teig noch an den Händen kleben sollte, gebt Ihr noch etwas Mehl hinzu. Sollte der Teig zu trocken sein, gebt noch etwas Wein hinzu. Damit die Fladen später schön fluffig werden, lasst Ihr den Hefeteig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.



Nach der Gehzeit, formt Ihr  den Teig zu Fladen und legt diese auf ein Backblech mit Backpapier. Jetzt könnt Ihr diese mit Crème fraîche, ca. 3 EL pro Fladen, bestreichen und nach  Geschmack würzen. Anschließend streut Ihr noch etwas Speckwürfel drauf. Wer möchte, kann  die Fladen auch anders bestreuen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Käse, Champignons, Zwiebeln, Tomaten und ähnliches. Hier sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Anschließend  gebt Ihr die Fladen  bei ca. 200 Grad Ober-Unterhitze für 25 - 30 Minuten in den Backofen.



Auf die fertig gebackenen Fladen streut Ihr anschließend  Lauchzwiebelringe und etwas Pfeffer. Ich wünsche Euch guten Appetit und: Zum Wohl!



Nun noch etwas in eigener Sache…Wundert Euch nicht, dass Ihr erstmal nichts mehr von mir hört. Ihr könnt Euch jedoch auf etwas freuen: Wir haben bereits viele spannende Blogbeiträge vorbereitet. Der nächste erscheint  am 7. Mai!

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und viel Freude weiterhin bei unseren Kochkursen und hier auf dem Blog!


Montag, 16. April 2018

Mannheims Königin der Nacht – wir erinnern an Professor Edith Jaeger

Edith Jaeger als "Königin der Nacht"
hinter der Bühne bearb. um 1955
Foto EJ / rem
Wir wollen an ihrem 100. Geburtstag (17. April 2018) an Edith Jaeger erinnern. Ihr zu Ehren werden wir voraussichtlich im September ein Konzert veranstalten.Wir verneigen uns vor einer großen Künstlerin, einem wertvollen Menschen und einer hervorragenden Gesangspädagogin, die sich und anderen ein hohes Maß an Disziplin abverlangte, die das „Flaggschiff“ unserer Musikschule für Erwachsene war.

Als Musik- und Gesangspädagogin unterrichtete sie in der „Musikschule für Erwachsene“ der Mannheimer Abendakademie von 1986 bis 2003 mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gesang, Mimik und Gestik. Einige ihrer Schülerinnen und Schüler sind heute auf Theater- und Konzertbühnen erfolgreich.

Mit ihren Gesangsklassen und ihrer Meisterklasse begeisterte sie das Publikum in zahlreichen großartigen und unvergessenen Konzerten, wie zum Beispiel in den alljährlichen Konzerten an der Abendakademie oder in dem zur Tradition gewordenen Adventskonzert im Diakonissen-Krankenhaus sowie in vielen Benefizkonzerten.



Doch vor dieser ungewöhnlichen Alterskarriere lag ein langes und erfülltes Künstlerleben. Die gebürtige Stuttgarterin erhielt nach ihrem Abschluss an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart 1941 ihr erstes Engagement als Koloratursopranistin am Reussischen Theater Gera. Gastverträge in Dessau, Krefeld, Hannover, Köln und Hildesheim folgten, bis sie 1943 an der Städtischen Bühne Königsberg als 1. Dramatische Koloratursopranistin eine Festanstellung erhielt.

Edith Jaeger als Zerbinetta in "Ariadne auf
Naxos" von Richard Strauss. Neuinszenierung
vom 24.11.1956. © Adolf Falk,
Reiss-Engelhjorn-Museum Mannheim,
Theatersammlung
Nach ihrer Flucht 1945 mit ihrer Mutter in den Westen und Engagements in Darmstadt und Frankfurt kam sie 1953 in ihre Wahlheimat Mannheim. Hier, am Nationaltheater in Mannheim, brillierte sie unter anderem als Zerbinetta, Lucia und immer wieder als „Königin der Nacht“. Daneben gastierte sie im In- und Ausland an zahlreichen großen Bühnen, unter anderem unter Karajan bei den Salzburger Festspielen, bis sie 1970 als gefeierter Star ihren Abschied von der Bühne nahm.

Danach begann Edith Jaegers zweite Karriere als Musikpädagogin, zuerst an der Städtischen Musikschule Mannheim, ab 1974 auch an der Musikhochschule Heidelberg/Mannheim, wo ihr 1980 der Professorentitel verliehen wurde.

Zum 85. Geburtstag veranstaltete die Abendakademie zusammen mit dem Nationaltheater, der Städtischen Musikschule und der Musikhochschule noch einmal ein großes Ehrenkonzert für die Grande Dame der Musik. Zahlreiche prominente Künstlerinnen und Künstler verneigten sich mit musikalischen Beiträgen vor „Mannheims Mutter des Gesangs“.

Edith Jaeger zu Ehren veranstalten wir in Zusammenarbeit mit den Reiss-Engelhorn-Museen und gemeinsam mit ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern voraussichtlich im September 2018 ein Konzert mit Melodien aus Kunstlied, Oper, Operette und Musical.

Näheres dazu in Kürze auf unserer Homepage.


Montag, 9. April 2018

Leckere Flammkuchen, die garantiert gelingen

Gastbeitrag von Juliane Haller



Ich liebe Flammkuchen! Seit ich das perfekte, geling-sichere Rezept für einen Flammkuchenteig entdeckt habe, gibt es bei mir mindestens zwei Mal im Monat selbstgemachten Flammkuchen mit allem, was der Kühlschrank hergibt. Unendlich wandlungsfähig, schnell gemacht und immer lecker: Flammkuchen sind das perfekte Essen, wenn der Kühlschrank leer erscheint und der Hunger groß!

Hauptberuflich bin ich Diplom-Kommunikationswissenschaftlerin und arbeite im Online-Marketing. Meine Mutter hat mir definitiv ihre Liebe zu gutem Essen und die Hingabe zum Kochen vererbt. In meinen Kursen bei der Abendakademie möchte ich nun auch Ihnen Ende April gerne zeigen, wie einfach es ist, saisonal, frisch und lecker zu kochen.


Alle, die mich und meine Rezepte heute schon kennen lernen wollen, lade ich herzlich auf meinen Foodblog schoenertagnoch.de ein. Dort können Sie sich selbst davon überzeugen, wie unkompliziert und alltagstauglich meine Gerichte sind!



Seit Oktober 2008 schreibe ich meinen Food-Blog "Schöner Tag noch!". Ich koche nahezu täglich, aber nicht jedes Rezept veröffentliche ich auch auf meinem Blog, denn hier poste ich nur die Rezepte, die wirklich gut gelungen sind. Mein Antrieb: Ich möchte jeden Tag gutes Essen genießen. Gutes Essen bedeutet für mich: Frisches, abwechslungsreiches und selbst zubereitetes Essen aus möglichst hochqualitativen, saisonal erhältlichen, so wenig wie möglich verarbeiteten Grundzutaten.

Montag, 2. April 2018

Vincent van Gogh in Virtual Reality (VR) - Die PREMIERE!

© matiasdelcarmine/fotolia.com

„Ich war im ´Nachtcafé´, habe einen Spaziergang unter dem Sternenhimmel an der Rhône gemacht und saß auf Gauguins Stuhl in van Goghs Schlafzimmer. ”

Zauberei? Nein, einfach nur der Blick durch die VR- Brille.

Wer kann DAS schon von sich behaupten?!

Na, zum Beispiel eine Gruppe Neugieriger, die an unserem ersten auf „Virtueller Realität“ basierenden Kurs teilgenommen hat.


Immer im Wechsel schauten sie sich vorbereitete 360°-Filme in der VR-Brille an, während die Kursleiterin das Gesehene, besser gesagt das Erlebte, zeitgleich kommentierte und mit wichtigen und spannenden Informationen zu van Gogh und dem jeweiligen Werk, in dem man sich gerade befand, ergänzte. Zusätzlich konnte man weitere Werke van Goghs mit Hilfe von Beamer und Laptop betrachten.


Unsere Kursleiterin Dr. Pamela Pachl führte die „Kunstreisenden“ durch die Welt der Bilder von Vincent van Gogh und gab einen Einblick in sein Œuvre, in seine Beziehung zu seinem Bruder Theo  sowie seinem besten Freund Paul Gauguin. 

Sie positionierte van Goghs Arbeiten in der Kunstgeschichte und stellte ihn als Vorreiter seiner Zeit vor, als Wegbereiter der Moderne, der er ohne Zweifel war!

Van Gogh (1853-1890) arbeitete in der Zeit zwischen den Epochen des Impressionismus und dem Expressionismus. Als erster begann er die Farben seiner Palette auf eine andere Weise zu nutzen. Er verlieh der Farbe in seiner visionären Arbeit Autonomität. Wie bereits die Impressionisten verwendete er nicht die Lokalfarbe eines Objektes, sondern die Farbe an sich wurde Träger seiner innersten Gefühle und bekam somit eine neue, wichtige, seiner Zeit weit voraus eilende Bedeutung. Dies ist wohl auch der Grund, warum van Goghs Kunst zu seinen Lebzeiten so viel Ablehnung erfuhr.



Nicht nur aufgrund der technisch neu gewonnenen Nähe zu seinen Arbeiten, auch durch Dr. Pamela Pachl, die Vincent van Gogh in einem besonderen, persönlichen, ja fast privatem Licht zeigte, fühlte man sich ihm näher. Sie sah nicht nur seine Arbeiten, die gleichzeitig und vor allem Ausdruck seiner  Seele sind, sondern sie sah den Künstler als Person und verdeutlichte somit die Ursprünge seiner Bilder.

Sie erzählte davon, wie Vincent seine Ölfarben aß, von seiner Verzweiflung als missachteter Künstler seiner Zeit, von dem Briefwechsel zwischen ihm und seinem Bruder Theo oder der kreativen und wichtigen Gemeinschaft mit Paul Gauguin, die sogar über den Tod der beiden hinaus anhielt. Und last but not least, erfuhren die Teilnehmenden, wie es dazu kam, dass van Gogh sich ein Ohr abschnitt. Oder war es doch ganz anders…??? 

„Als würde man Vincent jetzt ein wenig kennen“, fasste  eine Kursteilnehmerin ihre Eindrücke am Ende des Vortrags zusammen.

Wir freuen uns auf weitere spannende VR-Kurse im kommenden Semester!

Unser Tipp für Kurzentschlossene:
Vincent van Gogh in VR am 3. April 2018, 16 - 17.30 Uhr

Montag, 26. März 2018

Salate im Glas – das optimale Mittagessen für´s Büro



Ihr kennt das sicherlich: Ihr habt mittags Hunger und möchtet Euch etwas Gesundes gönnen, jedoch fehlt Euch die Zeit, aufwändig Essen vorzubereiten und Ihr habt keine Möglichkeit, oder keine Lust, Euch etwas zu kaufen. Dann können wir Euch unsere beiden Kurse „Pausensnacks für Unterwegs“  (R216140) und „It´s lunch time“ (R215010) ans Herz legen. Die in den Kursen vorgestellten Gerichte sind schnell und einfach vorzubereiten und dabei auch noch gesund und lecker.

Zum anderen möchte ich Euch heute aber auch ein Rezept für einen Tomaten-Mozzarella-Salat aus dem Glas vorstellen. Das Besondere an diesem Rezept ist, dass Salate im Glas nicht nur schnell vorzubereiten, sondern im Kühlschrank bis zu fünf Tage haltbar sind. Bei der  Haltbarkeit war ich zunächst sehr skeptisch, aber die Salate sind durch den luftdichten Verschluss wirklich lange haltbar und der grüne Salat ist sogar nach fünf Tagen noch knackig. Ihr könnt diese Salate also wunderbar für die gesamte Woche vorbereiten.

Tomaten-Mozzarella-Salat mit Kräuterbutter-Croutons
 
Zutaten (Rezept für 1 verschließbares Glas Inhalt 0,5l)
  • ca. 150 g Tomaten
  • ½ Mozzarella
  • ½ Brötchen
  • etwas Kräuterbutter
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • getrocknetes Basilikum
  • Pfeffer
  • Salz
  • nach Bedarf Knoblauch

Zubereitung
Bei den Salaten im Glas ist die Schichtung das Wichtigste. Um die Haltbarkeit und die Knackigkeit zu gewährleisten, füllt unbedingt zunächst das Dressing in Euer Glas bevor Ihr den Salat beziehungsweise das Gemüse dazu gebt. Hierfür eignen sich besonders Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Radieschen, Mais, Paprika, Spargel und ähnliches. Danach kommen gekochte Zutaten wie Nudeln, Couscous oder Reis in das Glas. Die nächste Schicht kann dann aus Blattsalat oder ähnlichem bestehen; diese Zutaten sollten erst kurz vor dem Verzehr Kontakt mit dem Dressing haben, damit sie nicht zerdrückt werden. Brot-Croutons, Käse, Mozzarella, Nüsse, Fleisch oder Avocado bilden schließlich die oberste Schicht.
 
Bei meinem Tomaten-Mozzarella-Salat mit Kräuterbutter-Croutons sehen die Schichten so aus:
1. Schicht: Balsamico-Dressing
2. Schicht: Tomaten
3. Schicht: Mozzarella
4. Schicht: Kräuterbutter-Croutons
 


Für die erste Schicht rührt Ihr bitte Balsamico-Essig, Olivenöl, etwas Zucker, getrockneten Basilikum und nach Bedarf etwas Knoblauch zusammen und schmeckt das Dressing mit Salz und Pfeffer ab. Wenn es noch etwas zu sauer sein sollte, könnt Ihr etwas Zucker hinzufügen. Für die nächste Schicht wascht Ihr die Tomaten, entkernt diese und schneidet sie in mundgerechte Stücke. Dann legt Ihr diese in das Glas. Danach schneidet Ihr den  Mozzarella in kleine Würfel und gebt diese ebenfalls ins Glas. Zum Schluss bestreicht Ihr ein halbes Brötchen mit Kräuterbutter und gebt es, wenn Ihr möchtet, für 5 Minuten bei 180°C kurz in den Backofen oder toastet es, sodass die Croutons nachher schön knusprig sind. Das Brötchen schneidet Ihr nun auch in kleine Würfel und füllt sie in das Glas.

Guten Appetit!

Was sind Eure Salatideen? Welchen Salat esst Ihr am Liebsten?
Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Montag, 19. März 2018

Vielfalt viel Wert - Begegnungsfest für ALLE



Um euch direkt mitten ins Geschehen zu führen, möchten wir einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben: heute rund um unser Fest „Vielfalt viel Wert – Begegnungsfest für ALLE“, veranstaltet 2017 im Rahmen der einander.Aktionstage, der Veranstaltungsplattform des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt.

Ganz kurz zum Hintergrund:
Das Mannheimer Bündnis ist ein Zusammenschluss von Institutionen und Akteuren, die sich gegen Herabsetzung und Diskriminierung positionieren und sich für ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt einsetzen. In einem bestimmten Zeitrahmen finden jährlich die sogenannten einander.Aktionstage statt.

Die Mannheimer Abendakademie ist Mitglied des Bündnisses – und 2017 konzipierten wir eigens dafür eine Großveranstaltung. Unser 'simpler' Wunsch war, verschiedene Gruppen bei uns zusammenzubringen und miteinander zu feiern. Jeder sollte sich mit einem Beitrag oder einem kleinen Interview auf der Bühne präsentieren und natürlich musste für reichlich Essen und Trinken gesorgt werden.

Dabei waren …
… als Bündnispartner: Duha e.V.-Verein für soziale Dienste- (Musikbeitrag) // Freundeskreis Asyl Karlsruhe e.V. (Musikbeitrag) // Bewohnerverein Jungbusch e.V. mit kulinarischen Spezialitäten aus dem Internationalen Frauentreff Jungbusch // FORUM der Jugendkulturen, vertreten mit Breakdance durch das Künstlerkollektiv True Roking Soul // Eritreischer Verein Mannheim e.V. mit einer Kaffeezeremonie // Refugee Radio Rhein-Neckar // Migrationsbeirat Mannheim //

Silke Hauck beim Soundcheck
… weitere Gäste: Folkloretanzgruppe Motif-Sanat Mannheim e.V. // Gemeindediakonie Mannheim (Moderation) // Chor der Lebenshilfe Mannheim e.V. und ABB // Café U1 // Modenschau der Assalam Arabisch-Schule // Kurdisches Volkshaus e.V. Mannheim (Musikbeitrag) // Kinder-Mit-Mach-Zirkus Hallöchen // Special Guest: die Sängerin Silke Hauck – und als spontane Überraschungsgäste schauten die Mannheimer Streetdancer Joanna Blum und Mr. Quick vorbei!!

Bis zur letzten Minute suchten wir nach einem passenden – oder zumindest zufriedenstellenden – Titel. Deshalb starten wir auch hier mit einer Quizfrage :-)
Wie veranstalte ich ein Fest für alle, ohne im Einzelnen zu benennen, wer mit "alle" gemeint ist?

Wir haben viel überlegt, auch mit unseren Bündnispartnern, wie wir Begriffe wie „Integration“, „Inklusion“, „Kulturen“ umgehen können, um nicht gerade dadurch doch wieder auszugrenzen. Eine Zeitlang bastelten wir auch an Symbolen und versuchten vielleicht sogar ohne Sprache auszukommen. Letztlich entschieden wir uns dafür, ALLE in Großbuchstaben zu setzen und nannten das Ganze „Vielfalt viel Wert – Begegnungsfest für ALLE“.


Das Ergebnis war eine Veranstaltung, die ein paar hundert Menschen bei uns zusammenbrachte:
Am Samstag, den 7. Oktober 2017 wurden in unserem Foyer Spezialitäten aus 12 verschiedenen Ländern angeboten und über 100 Mitwirkende brachten mit 16 Programmpunkten drei Stunden Action auf die Bühne. Der Bogen spannte sich von Hip Hop bis Folklore, begleitet von Kurzinterviews mit Akteuren. Für Kinder gab es einen kostenlosen Mitmach-Zirkus und als Stargast aus der lokalen Szene setzte Silke Hauck einen glanzvollen Schlusspunkt. Wir moderierten zu dritt, Jugendliche aus unseren Deutschkursen filmten die Veranstaltung. Wir danken an dieser Stelle dem Offenen Kanal Ludwigshafen, die uns freundlicherweise Kameras zur Verfügung gestellt haben. Im Offenen Kanal wird auch der komplette Beitrag über unser Fest zu sehen sein. Wenn wir den Termin genannt bekommen, teilen wir ihn hier mit. Hier kommt aber erstmal der Trailer:


Für unser gesamtes Team war es ein Kraftakt, der wochenlang vorbereitet wurde. Und wenn dann am Tag X so viele Menschen zusammen feiern und am Ende alle glücklich sind, machen wir es immer wieder gern – denn es ist uns ja ein wirkliches Anliegen: Wir machen Angebote für ALLE!

In zwei Wochen melden wir uns wieder mit einem Beitrag der Kunsthistorikerin
Dr. Pamela Pachl zu ihrem Kurs Vincent van Gogh in VR (Virtual Reality).

Bis dahin macht’s gut!

Montag, 12. März 2018

Österlicher Karottenkuchen



Ich wundere mich immer, wie schnell die Zeit vergeht. Gefühlt letzten Monat war Weihnachten, als ich Euch das Rezept von den leckeren Baumstriezeln gezeigt habe. Und jetzt ist schon fast Ostern... Früher dachte ich immer, es wäre ein Irrglauben, dass die Zeit im Alter schneller vorbei geht, als im Kindesalter – falsch gedacht!

Wenn Ihr momentan dabei seid, Euch zu überlegen, was es dieses Ostern besonders zu Essen gibt, habe ich ein paar Ideen für Euch. Diesmal sind sogar wieder Kurse für Kinder dabei, die immer sehr gut ankommen. Überzeugt Euch selbst. Ich kann die Kurse nur empfehlen.

Mittlerweile ist es schon fast Tradition geworden, dass ich zu Ostern einen Karottenkuchen – auch „Rüblikuchen“ genannt – backe. Ich mag an dem Kuchen, dass er so schön saftig ist und auch etwas „gesünder“ als andere Kuchen. Man könnte schon sagen, er sei ein gesunder Kuchen…  ;-)

Hier das erprobte Rezept extra für Euch:

Saftiger Karottenkuchen
Zutaten (Rezept für eine 26er Springform)
400 g Mehl
250 g Zucker
400 g Karotten
200 g gemahlene Mandeln
4 Eier
250 g Margarine
2 unbehandelte Zitronen
1 Prise Salz
1 Pck. Backpulver
Vanilleextrakt nach Belieben

Guss – nach Bedarf
300 g Frischkäse
150 g Puderzucker

Zubereitung
Um den Grundteig herzustellen,  vermischt Ihr Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, Eigelb, Margarine und Mandeln gut miteinander. Wenn Ihr möchtet, dass Euer Kuchen schön fluffig wird, empfehle ich Euch, die Eier zu trennen und das Eiweiß separat steif zu schlagen. Dieses Mal habe ich das nicht gemacht und die Eier ungetrennt in den Teig gegeben. Das Ergebnis war, dass der Kuchen zwar sehr lecker schmeckt, jedoch nicht so fluffig ist wie sonst. Aber wäre doch langweilig, wenn man jedes Mal das gleiche Rezept verwendet und nicht variiert…



Aber zurück zum Grundteig. Wenn der Grundteig gut vermengt ist, schält Ihr bitte die Karotten und schneidet die Enden ab. Da Ihr für den Kuchen geriebene Karotten benötigt, könnt Ihr sie mit einer Reibe reiben. Wenn Ihr eine Küchenmaschine mit Reibaufsatz habt, verwendet diese! Es geht viel schneller, aber am Ende ist das Ergebnis zum Glück gleich. Wenn alle Karotten gerieben sind, gebt Ihr sie dem Grundteig hinzu und vermischt alles gut mit Hilfe Eures Rührgerätes. Um dem Ganzen noch ein wenig Pep zu geben, reibt Ihr die Schale der Zitronen ab, presst die Zitronen anschließend aus und fügt alles dem Teig hinzu.



Da ich Vanillegeschmack so liebe, habe ich, wie in fast jeden Kuchen, den ich backe, noch ein wenig Vanilleextrakt gegeben. Jetzt vermengt Ihr nochmal alles miteinander. Das steife Eiweiß könnt Ihr nun mit einem Teigschaber unterheben. Jetzt seid Ihr eigentlich schon fast fertig. Den Teig füllt Ihr nur noch in eine Springform, die Ihr vorher mit Butter eingerieben habt. Bei 180°C gebt Ihr die Springform für 50 Minuten in den Backofen. Dann macht Ihr die Stäbchenprobe und wenn kein Teig mehr hängen bleibt, ist der Kuchen fertig.




Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr den Rüblikuchen mit einem Frischkäseguss bestreichen. Hierfür verrührt Ihr einfach den Frischkäse mit dem Puderzucker. Um das Ganze etwas farbiger zu machen, könnt Ihr Lebensmittelfarbe unterrühren. Verstreicht den fertigen Guss auf den Kuchen und dekoriert ihn nach Belieben.

Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest und guten Appetit!